Nachteile und Vorteile von Holzhäusern, Holzrahmenhäusern, Fertighäusern


Mythen und Gerüchte über Holzhäuser


"Nachteile Holzhäuser". Brennt ein Holzhaus schneller?

 

 

Dieser Mythos ist seit längerem in den Köpfen der Menschen und ist schlichtweg falsch und kein Nachteil von Holzhäusern. In Deutschland werden unter anderem Schulen und Kindergärten in Holzrahmenbauweise erstellt. Diese werden bauamtlich genehmigt. Glauben Sie das eine Bauweise aus Holz eine bauamtliche Genehmigung erhalten würde, wenn der Bau eines Holzhauses höhere Risiken bergen würde?

 

Holz brennt, aber nur sehr langsam und berechenbar. Beim Brand von Holz bildet sich eine Kohleschicht auf der Holzoberfläche die isolierend wirkt. Damit schützt sich das Holz selbst. Durch diese physikalische Eigenschaft behält Holz auch bei höheren Temperaturen lange Zeit seine Festigkeit. Ein Holzbalken hält dem Feuer länger stand als ein ungeschützter Stahlträger.

 

„Moderne Holzhäuser erfüllen die die gesetzlichen Brandschutzanforderungen. Sie weisen einen Feuerwiderstand von 30 bis 60 Minuten auf und übertreffen damit zum Teil die Vorgaben der Bauordnung an Ein- und Zweifamilienhäuser“ so Prof. Winter, der an der Technischen Universität München einen Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion innehat.

 

Tragende Bauteile aus Holz sind in der Regel mit feuerhemmenden Materialien wie Gipsplatten verkleidet. Dadurch sind die Oberflächen der Wände nicht brennbar. Hinzu kommt, dass Holzkonstruktionen vollgedämmt und luftdicht sind. Das vermindert Hohlraumbrände und die Ausbreitung von Brandgas. Ein Wohnungsbrand in einem Holzhaus beschränkt sich häufig auf ein Zimmer bzw. auf den Bereich, wo das Feuer ausgebrochen ist.

 

Auch die meisten Versicherungen machen keinen Unterschied mehr zwischen einem Holzhaus und Steinhaus.


"Nachteile Holzhäuser". Sind Holzhäuser hellhörig und haben einen schlechten Schallschutz?

 

Die kurze Antwort lautet, nein. Also kein Nachteil von Holzhäusern. Die nach DIN 4109 (Schallschutz in Gebäuden) baurechtlichen Anforderungen an den Schallschutz können mit Leichtigkeit übertroffen werden. Steine und vor allem Beton leiten den Schall wesentlich besser weiter, als eine Holzständerwand, die meistens in Holzrahmenbauweise errichtet wird. Die Holzrahmen werden beidseitig beplankt und in der Regel mit Gipskartonplatten verkleidet. Zwischen der kompletten Beplankung wird eine Dämmschicht eingebracht. Das ergibt alles in allem eine richtig schöne Schallschluckwand.

 


"Nachteile Holzhäuser". Schädlinge im Holzhaus?

 

Früher griff man noch zur chemischen Keule um das Holz bis zur Austrocknung vor Schädlingen zu schützen. Im heutigen modernen Holzhausbau kommt man ohne chemische Holschutzmittel aus. Durch die Trocknung in Trockenkammern, werden die Hölzer bereits auf eine Restfeuchte von unter 18% gebracht. Frisches Holz hat eine Restfeuchte von ca. 40%. Durch diese Art der Trocknung werden eventuell sich im Holz befindliche Schädlinge getötet. Durch das gerinnen des Eiweißes in diesem Prozess, wird dieses zerstört und für tierische Schädlinge uninteressant. Pilzliche Holzschädlinge die ein feuchtes Milieu zum Existieren benötigen, werden ebenfalls abgetötet. Sonstige Schädling, wie Nagetiere, interessieren sich nicht mehr für ein Holzhaus wie um ein massiv gebautes Haus. Kein Nachteil bei Holzhäusern.

 


"Nachteile Holzhäuser". Ist die Lebenszeit eines Holzhauses kürzer?

 

Das Ahlsfelder Rathaus ist ein historischer Fachwerkbau aus dem Jahr 1512. Diese alten Fachwerkhäuser wurden unter primitiveren Umständen gebaut und wurden trotzdem mehrere hundert Jahre alt. In Sachen Haltbarkeit unterscheidet sich ein Holzhaus nicht von einem Massivhaus. Auch hier kein Nachteil bei Holzhäusern. Dies belegen auch Forschungsergebnisse der Universität Leipzig. Die Uni Leipzig beschäftigt sich mit der objektiven Wertermittlung von Holzgebäuden.

 


Pappschachtelhaus?

 

Ein Holzhaus ist bei weitem kein Pappschachtelhaus mehr. Können Sie in eine Pappschachtel eine Schraube drehen und daran Bilder, Regale, Küchenschränke und sonstiges aufhängen? Ich glaube nicht. Dies liegt an dem hochwertigen Wandaufbau den wir betreiben. Dieser Wandaufbau steht für einen hervorragenden Schall- und Wärmeschutz der einem Massivbau in nichts nachsteht. Wieder kein Nachteil bei Holzhäusern. Ein Holzhaus bietet Ihnen aber einige Vorteile, siehe weiter unten.

 


Vorteile eines Holzhauses:

  1. Vorteil bei Holzhäusern. Holz ist ein nachwachsendes Naturprodukt ohne Emissionen und Schadstoffe. Ein Holrahmenhaus kann man fast CO² neutral bauen, was bei einem Massivhaus unmöglich ist.
  2. Vorteil bei Holzhäusern. Holz bietet eine hervorragende Wärmedämmung mit einer behaglichen Ausstrahlung
  3. Vorteil bei Holzhäusern. Holzhäuser bieten Ihnen bei gleichen Hausaußenmaßen eine größere Wohnfläche als ein massiv gebautes Haus. Dies liegt an dem schlankeren Wandaufbau gegenüber einem Massivhaus. Sie können ohne weiteres ca. 10m² mehr an Wohn/Nutzfläche in einem Holzrahmenhaus erhalten.
  4. Vorteil bei Holzhäusern. Schnellere Bauzeit. Durch den hohen Vorfertigungsgrad ist eine schnelle Bauzeit garantiert. Die Bauzeit bei einem Holzrahmenhaus liegt bei 13 Wochen ohne Keller. Ein massiv gebautes wird in ca. sechs Monaten erstellt. Dadurch kommen Sie in den Genuss eine kürze Doppelbelastung (Miete) zu bekommen.
  5. Vorteil bei Holzhäusern. Ein Holzrahmenhaus ist fast trocken, es hat nur eine sehr geringe Bau- und Restfeuchte. Ein Massivhaus braucht zum Austrocknen einen längeren Zeitraum, der mit einem erhöhten Energiebedarf (Trockenheizen des Hauses) einhergeht.
  6. Vorteil bei Holzhäusern. Sie können durch die Holzrahmenbauweise An- und Umbauten sehr gut und schnell realisieren.
  7. Vorteil bei Holzhäusern. Güteüberwacht. Unsere Holzrahmenhäuser sind Güteüberwacht und mit einer RAL-Zertifizierung versehen.